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Mercedes Sprinter 907

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Nach 5.000 Kilometern

5038 Kilometer sind erreicht, die Kraft des Sechszylinders mit Automatik und die Laufruhe begeistert. Der durchschnittliche Dieselverbrauch hat sich bei 11,6 Liter auf 100 Kilometer eingependelt. AdBlue etwas über 5 Liter auf der gesamten Strecke verbraucht, der 19 Liter Tank verspricht daher eine lange Reichweite. Bei ruhiger Fahrt geht es noch sparsamer.

Verbrauch

Irgendwelche Nachrüstungen am Fahrwerk sind definitiv nicht erforderlich. Mit dem dritten Federblatt (auf dem Bild rot) ein straffes, dennoch komfortables Fahrverhalten.

Drittes Federblatt

Die Assistenten des Sprinters sind Klasse. Licht, egal ob Tunnel oder Dämmung, an das einschalten muss man nicht denken. Auch der Scheibenwischer regelt sich selbst. Das Fahren mit dem Distance Control Assistenten ist genial. An den Spurhalteassistenten musste ich mich erst gewöhnen. Der Seitenwindassistent und die Müdigkeitserkennung haben sich bisher noch nicht gemeldet.

Ansonsten, so nach und nach erschließen sich die vielen Funktionen des MBUX. Die Sprachsteuerung funktioniert ordentlich, Hey Mercedes... Der Navigation würde ich 3 von 5 Sternen geben. Auch die vielen Tasten auf dem Lenkrad sind inzwischen fast blind zu bedienen, zumindest die westlichen Funktionen.

Bernd Loewe, Oktober 2020

Armaturenbrett

Die ersten 450 Kilometer

Ich bin zwei Jahre den 2,3 l Ducato mit 177 PS, manuelle Schaltung, ca. 25.500 Kilometer gefahren, ein wenig brummig, aber problemlos.

Jetzt habe ich wieder einen Sprinter unter dem Hintern, ein Unterschied wie Tag und Nacht! Modernes Cockpit, MBUX und viele Assistenten. Aber auch viele Möglichkeiten irgendwas einzustellen. Ob man alles braucht? Schaun wir mal. Jedenfalls ist das "Mäuseklavier" auf dem Lenkrad gewöhnungsbedürftig. Warum man zur Nullstellung des Tageskilometerzählers erst durch ein Menü klicken muss, erschließt sich mir nicht.

Zum Fahrverhalten, der aktuelle Sprinter 907 hat tatsächlich noch einen drauf gesetzt, im Vergleich zu den auch schon guten Vorgängern 906, die ich gefahren bin. Fast schon über den Dingen stehend/fahrend, sehr nah an einem Pkw. Stets mit Ruhe und Gelassenheit und leise am Werk. Der Sprinter 4x4 als 4,1 Tonner ist straffer gefedert, da eine zusätzliche Blattfeder an der Hinterachse und eine verstärkte Vorderachse verbaut ist, dennoch angenehm komfortabel. Aufgrund des kurzen Radstandes (3.665 mm) und dem daraus resultierenden Wendekreis von 14 m, lässt sich der ML-T bestens rangieren. Vielleicht liegt der gute Gesamteindruck auch am Motor, ein 3 Liter 6-Zylinder Diesel mit seinen 190 PS, 440 Nm Drehmoment, sowie die geschmeidige 7-Gang-Automatik, die einen Gangwechsel kaum spüren lässt.

Wie üblich habe ich den Sprinter bei MB Lueg in Bochum Wattenscheid vorab angemeldet, siehe da, eine Werks Überprüfung stand an. Es bestand die Gefahr, dass die Bremsschläuche an den Kotflügeln scheuerten. Das wurde am 27. August überprüft, für dieses Fahrzeug war aber alles in Ordnung.

Jetzt steht eine längere Tour an, ich bin gespannt.

Bernd Loewe, 23./27. August 2020

Auch an der Mosel ist es schön.


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